Tisens

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Tisens

Die Pfarrei Tisens ist sehr alt und geschichtsträchtig. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1194 zurück.
Die Pfarrei umfasst die Orte Tisens, Prissian, Grissian, Naraun, Gfrill und Platzers.
Den religiösen Mittelpunkt bildet die Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt in Tisens“. In dieser altehrwürdigen Kirche finden die Sonn- und Festtagsgottesdienste, die Spendung der Sakramente und die Begräbnismessen statt. Auf dem angrenzenden Friedhof finden unsere lieben Verstorbenen ihre letzte Ruhe.
Am 15. August, dem Hochfest „Maria Aufnahme in den Himmel“ feiert die Pfarrei das Patrozinium mit einem Festgottesdienst und einer Prozession.

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Über ein Kunstkleinod verfügt die Pfarrkirche mit ihren schönen Glasfenstern im Presbyterium. Die neun Glasmalereien entstammen der Augsburger Schule und wurden vom damaligen Pfarrer Veit von Niederthor, der gleichzeitig Domherr in Augsburg war, vermittelt (um 1520).

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Die Michaelskapelle

Die Michaelskapelle auf dem Friedhof beherbergt Fresken aus dem 15. Jahrhundert. Am Gewölbe sind der Erzengel Michael mit Seelenwaage, die Evangelisten und die Kirchenlehrer dargestellt. An der Westwand erblickt man Christus, den Pantokrator, mit den Aposteln. Im Untergeschoss befindet sich eine Gruft mit Totengebeinen. Bis vor einigen Jahren diente die Kapelle als Aufbahrungsort.

Der Bau ist zugänglich und lädt zum Gebet und Entzünden von Opferlichtern ein.

Das Fest des hl. Michael wird am 29. September gefeiert.

St. Christof

Das Kirchlein stammt aus dem 13. Jahrhundert. Aus dieser Zeit hat sich noch der romanische Turm mit den Doppelbogenfenstern. Die Kirche wurde 1603 umgebaut. Das Altarbild aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts stellt den hl. Christophorus, die hl. Anna und den h. Jakobus dar. Alljährlich findet vor Christi Himmelfahrt ein Bittgang hierher statt. Der Sakralbau eignet sich für kirchliche Feiern in kleinem Rahmen. Das Patrozinium wird am 24. Juli mit einer feierlichen Messe gefeiert.

St. Hippolyt in Naraun

Die erste urkundliche Erwähnung dieser Hügelkirche fällt in das Jahr 1288. In ganz Südtirol gibt es nur drei Kirchen, die dem hl. Hippolyt geweiht sind. Das Innere ziert ein barocker Hochaltar aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Das Altarbild stellt den Kirchenpatron als römischen Soldaten dar. Im Turm hängen zwei Glocken. Die größere von ihnen wurde im Jahre 1566 gegossen und stellt somit die älteste Glocke des Pfarrgebietes dar.

Vor Christi Himmelfahrt führt ein Bittgang hier her, außerdem werden im Sommer Wetterämter gefeiert. In letzter Zeit hat sich St. Hippolyt zu einem beliebten Hochzeitskirchlein entwickelt.

Das Patroziniumsfest fällt auf den 13. August.

Zum Kirchlein führt ein Besinnungsweg, der den lichtreichen Rosenkranz zum Thema hat.

St. Martin in Prissian

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Kirche, welche sich in unmittelbarer Nähe des Schlosses Katzenzungen befindet, im Jahre 1380. Ihre heutige Form erhielt sie um 1630. Das Altarbild stellt den hl. Martin mit Bettler dar und stammt von dem bedeutenden Barockmaler Stefan Kessler. Als einzige Filialkirche der Pfarrei verfügt die Kirche über eine Orgel. In den Sommermonaten wird hier monatlich eine hl. Messe gefeiert. Auch zu Floriani- und am Cäciliensonntag findet hier ein Gottesdienst statt. St. Martin wird schon seit vielen Jahren als Trauungskirche genutzt. Das Patrozinium fällt auf den 11. November.

St. Jakob in Grissian

ist bekannt wegen seines romanischen und gotischen Freskenschmuckes aus dem 12. und 15. Jahrhundert. Im Kirchenraum steht eine spätgotische Statue des Kirchenpatrons. Die Kirche lädt ein zum Verweilen in der Stille und zum Gebet. Gerne wird sie für die Feier von Hochzeiten und Hochzeitsjubiläen genutzt. Das Patroziniumsfest wird im Hochsommer, am 25. Juli, mit einem Festgottesdienst begangen. Ein Besinnungsweg, welcher den sieben Sakramenten gewidmet ist, führt zum Hügelheiligtum.

St. Nikolaus in Gfrill

Die Entstehung dieser Kirche reicht ins 13. Jahrhundert. Die Wandgemälde im Kircheninneren stammen aus dem 15. Jahrhundert. Sie stellen Christus in der Mandorla mit Heiligen und Verdammten dar. Außen an der Südwand befinden sich Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Dargestellt sind eine Schutzmantelmadonna, eine Kreuzigungsgruppe und zwei Heilige.Das Altarbild stellt den heiligen Nikolaus dar. In den Sommermonaten wird monatlich eine hl. Messe gefeiert. Das Patrozinium wird am 6. Dezember gefeiert.

St. Sebastian in Platzers

Hierbei handelt es sich um die höchstgelegene Filialkirche der Pfarrei Tisens. Sie wurde 1889/90 nach einem Brand in neuromanischem Stil erbaut. Auf dem Hochaltar sind der Kirchenpatron, St. Josef und St. Valentin dargestellt. Die Kirche ist ganzjährig zugänglich. In den Sommermonaten wird monatlich eine Hl. Messe gefeiert. Das Patrozinium wird mitten im Winter, am 20. Januar, gefeiert.
Pfarrbrief Tisens, St Felix, Walde